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Naturraum Südbaden

Naturraum Südbaden

Südbaden als Teil des Bundeslandes Bundesland Baden-Württemberg liegt im äußersten Südwesten Deutschlands. Das Oberrheinische Tiefland, der Schwarzwald und das zum Alpenvorland zählende Bodenseegebiet sind die drei bestimmenden Großlandschaften Südbadens. Der niedrigste Punkt des Höhenreliefs liegt bei 125 m NN nördlich von Rheinau in der Ortenau und reicht bis 1493 m NN auf den Feldberg im Südschwarzwald. Durch Südbaden verläuft zudem die europäische Hauptwasserscheide zwischen Rhein und Donau. Das Oberrheinische Tiefland erstreckt sich in Südbaden von Lörrach bis Karlsruhe mit einer Länge von ca. 130 km und einer Breite zwischen 10 und 30 Kilometern. Diese Gebiet, das sowohl die aus Schottern aufgebaute Ebene als auch die am Rand liegenden Vorberge umfasst, wird durch den Rhein geprägt. Durch die Rheinbegradigung zwischen den Jahren 1817 und 1874 hat der Strom ein durchgehendes, durch Dämme gesichertes Bett, erhalten. Zum Oberrheinischen Tiefland gehört auch das Rheinhügelland mit der Schwarzwaldvorbergzone. Kennzeichnend für das Rheinhügelland sind mächtige Lössmäntel mit ihren tief eingeschnittenen Hohlwegen.

Brigach und Breg Zusammenfluss
Rheinhügelland und Tiefland gliedert man von Süden nach Norden wiederum in unterschiedliche Natur- und Kulturlandschaften. Im einzelnen sind das die Markgräfler Rheinebene, das Markgräfler Hügelland, die Freiburger Bucht, der Kaiserstuhl, die Lahr-Emmendinger Vorberge, die Offenburger Rheinebene, die Ortenau-Bühler Vorberge und Nördliche Oberrhein-Niederung. Im äußersten Süden kann der am Hochrhein gelegene Dinkelberg noch zur südbadischen Vorbergzone zugerechnet werden. Vom Tüllinger Berg bei Weil am Rhein über den Isteiner Klotz zieht sich das Markgräfler Hügelland nach Norden, stellenweise bis 10 km Breite erreichend. Im Bereich der Freiburger Bucht besteht die Vorbergzone aus einzelnen isolierten Hügeln wie dem Schönberg, Tuniberg, Nimberg und dem östlichen Kaiserstuhl. Von Emmendingen im Breisgau bis nördlich von Lahr erstreckt sich ein einheitlicher, 35 km langer Vorhügelstreifen. Nördlich von Offenburg wird die Vorbergzone schmaler. Die Lößüberdeckung und die besonderen klimatische Bedingungen machen die Vorberge zu einem idealen Raum für intensivem Wein- und Obstbau. Dies trifft vor allem auf den Kaiserstuhl zu, der westlich von Freiburg die Oberrheinebene bis zu 350 Meter als kleines Bergmassiv überragt. Gehört sein Ostteil geologisch der Vorbergzone an, so verdankt der zentrale und westliche Kaiserstuhl dem Vulkanismus seine Entstehung.

Gemeinde Feldberg im Schwarzwald
Nach Osten hin geht das Oberrheinische Tiefland in den Schwarzwald über. Der Nordosten des Mittelgebirges wird durch das Schwäbisch-Fränkische Stufenland begrenzt und nördlich schließt das Kraichgauer Bergland an. Nach Osten hin geht der Schwarzwald in die Hochmulde der Baar über. Der Schwarzwald gehört zu den bekanntesten deutschen Waldlandschaften. Mit rund 365.000 Hektar Gesamtwaldfläche und einer Bewaldung von fast 75 Prozent zählt er zu den waldreichsten Landschaft in Baden-Württemberg. Hohe Niederschläge, vor allem im Winter, und eher geringe Temperaturschwankungen bestimmen das Klima dieses Naturraumes. Geologisch überwiegt im Westen und Süden das sogenannte Urgestein aus Granit und Kneis, im Osten und Norden die Bundsandsteindecken. Als Naturraum gliedert man den Schwarzwald in Nordschwarzwal, Mittlerer Schwarzwald, Hochschwarzwald, südöstlicher Schwarzwald, Grindenschwarzwald und Enzhöhen und Schwarzwald-Randplatten. Mit 1.493 m ü. NN ist der Feldberg im Südschwarzwald der höchste Berggipfel. Allgemein sind die Berge des Süd- oder Hochschwarzwaldes höher als die des Nordschwarzwaldes. Im Süden liegen auch der Feldberg (1493m), das Herzogenhorn (1415m) und der Belchen (1414m) die höchsten Gipfel. Mit 1164 Metern ist die Hornisgrinde, der höchste Berg des Nordschwarzwaldes.

Achkarren Kaiserstuhl
An Flüssen entspringen im Schwarzwald unter anderem die Brigach und die Breg. Beide sind die Quellflüsse der Donau, auch bekannt durch den Spruch: "Brigach und Breg bringen die Donau zu Weg". Weitere bedeutende Flüsse sind die Murg im Südschwarzwald, Wehra, Wiese, Wutach, Wehra, Dreisam, Elz, Enz, Möhlin, Murg im Nordschwarzwald, die Oos, der Fluss Nagold, der Fluss Schiltach und die Eschach, der längste Quellfluss des Neckars (367 km). Bedeutende Seen natürlichen Ursprungs im Schwarzwald sind unter anderem der Titisee, der Mummelsee und der der Feldsee. Besonders im nördlichen Schwarzwald finden sich eine Reihe kleinerer Karseen wie der Mummelsee, Überbleibsel aus der letzten Eiszeit. Zahlreiche Stauseen wie der Schluchsee mit den weiteren Seen des Schluchseewerks, die Schwarzenbachtalsperre, die Talsperre Kleine Kinzig oder die Nagoldtalsperre dienen der Stromerzeugung, dem Hochwasserschutz oder der Trinkwasserversorgung im südbadischen Raum.

Biesenbachtal
Zwischen Schwarzwald und dem Alpenvorland hat Südbaden durch Randen, Baaralb, Hegaualb und dem Großen Heuberg Anteil am so genannten Mittelgebirgszug der Schwäbischen Alb. Mit dem westlichen Bodenseegebiet entfällt auf Südbaden ein kleiner Ausschnitt aus dem Voralpenraum. Die Alpen sind das höchste und flächenmäßig größte Gebirge Europas. Das Hochgebirge erstreckt sich in einem 1200 km langen und 150 bis 250 km breiten Bogen vom Golf von Der Region Genua in Italien bis zum Ungarischen Tiefland. Der höchste Gipfel auf der Grenze zwischen Frankreich und Italien ist der Montblanc mit einer Höhe von 4807 Metern. Das Faltengebirge gliedert sich in die Nördlichen Kalkalpen, die am stärksten herausgehobenen Zentralalpen und die stark verkarsteten Südlichen Kalkalpen.

Im Norden ist das durch die Alpen geprägte Alpenvorland vorgelagert, das im Norden bis zur Donau reicht, im Westen mit dem Schweizer Mittelland bis zum Genfer See und zum Jura sowie Bayern bis nach Österreich im Osten. In den Endmoränenlandschaften im südlichen Teil des nördlichen Alpenvorlandes gibt es viele Seen, wie der Bodensee, Tegernsee, Starnberger See oder Chiemsee. Im westlichen, südbadischen Bereich des Voralpenraums überragen einzelne Berge wieder der Schienerberg (715m) und der Bodanrück ihre Umgebung um 100 bis 200 m. Als besonders Eindrucksvoll gelten die die bis über 800 m hohen Landmarken der Hegauer Vulkanberge, deren Entstehung in das erdgeschichtliche Periode des Jungtertiär zurückreicht.
Naturraum Südbaden

Foto: Naturraum Südbaden

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